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Wie Sie in Zukunft mehr Online-Spenden erhalten

Da immer mehr Menschen immer mehr Zeit online verbringen und auch immer mehr Prozesse in der digitalen Welt abgewickelt werden, steigt die Bereitschaft, online zu spenden. Es ist für Sie als Organisation also eine gute Gelegenheit, Besucher über Ihre Webseite oder über die sozialen Medien auf entsprechende Möglichkeiten aufmerksam zu machen.

Online-Spenden machen es dem Spender besonders einfach, denn er kann zu jeder Zeit bequem seine Spende tätigen. Wir haben die besten Tipps zusammengetragen, damit Sie Online-Spenden attraktiv gestalten und überzeugend umsetzen können.

Schaffen Sie vertrauen

Ihre Organisation vorstellen

Bevor sich ein Webseitenbesucher für eine Spende entscheidet, möchte er möglichst viel über die Organisation erfahren. Eine klare Kommunikation und viel Transparenz schaffen dabei das nötige Vertrauen. Zentral sind dabei Antworten auf Fragen wie «Wem und mit welchen Mitteln hilft diese Organisation?», «Was geschieht mit meinem Geld?» oder «Welcher Anteil an meiner Spende fliesst in konkrete Projekte?». Solche Fragestellungen sollten Sie gleich am Anfang, wenn ein Besucher auf Ihre Webseite kommt, aufgreifen und auf einfache und verständliche Weise erläutern.

Bilder sagen mehr als 1’000 Worte

Verwenden Sie aussagekräftige und persönliche Bilder in guter Qualität. Diese unterstützen die positive Wahrnehmung Ihrer Organisation und stärken das Vertrauen und die Sympathie von potenziellen Spendern.

Zeigen, wofür Spenden eingesetzt werden

Auf der Spenden-Seite können Sie beschreiben, wofür Spenden verwendet werden und wem damit wie geholfen wird. Hier sorgen konkrete Angaben dafür, dass der Besucher sich besser vorstellen kann, was seine Spende bewirken wird. Ebenfalls soll den Leuten klar sein, dass auch kleine Beträge viel ermöglichen können.

Überlegen Sie sich auch, ob Sie für konkrete Projekte Spenden sammeln wollen. Zum Beispiel, wenn Ihre Organisation eine Wald-Kindertagesstätte betreut, sammeln Sie doch für eine neue Feuerstelle, eine Hängematte oder einen Sandkasten. So sieht der Spender ein konkretes Bild vor sich und weiss genau, wofür sein Geld verwendet wird. So erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass sich Spender am Aufruf beteiligen. Ein Spendenbarometer hilft bei der Visualisierung und nützt vor allem, um in der Schlussphase einer Spendenaktion die gesteckten Ziele zu erreichen. Fehlen z. B. noch 100 Franken, damit der Sandkasten gebaut wird, wird es Spendern eine Freude sein, die letzte Lücke im Spendenbarometer zu schliessen.

Der Ruf Ihrer Organisation

Einige Webseitenbesucher kennen Ihre Organisation möglicherweise noch nicht sehr gut. Damit Nutzer spenden, brauchen sie oftmals eine Zusicherung durch Dritte. Dabei können Testimonials (bekannter Personen) helfen. Oder Sie listen grössere bekannte Spender auf oder gehen genauer auf realisierte Projekte und die Geschichte Ihrer Organisation ein.

Inhalte teilen

Überzeugen Sie die Leser mit Ihren Fachkenntnissen und zeigen Sie, dass Sie Experte sind. Sie können zum Beispiel Situationen aus dem Alltag mit spannenden Fakten und Erklärungen in den sozialen Medien posten oder in einem Newsletter aufzeigen. Auch mit Blogbeiträgen, die für Ihre Leser relevant sind, können Sie Ihr Wissen und Interesse beweisen. Video ist das beste Medium, um Geschichten zu erzählen. Führen Sie Interviews und zeigen Sie die Personen hinter der Organisation oder Betroffene, denen Ihre Organisation hilft.

Webseiten-Besucher auf Spenden aufmerksam machen

Damit Webseitenbesucher überhaupt wissen, dass sie online spenden können, ist es wichtig, dass Sie diese darauf aufmerksam machen.

Auffällige Call to Actions

Weisen Sie die Besucher während des Surfens auf Ihrer Webseite darauf hin, dass sie online spenden können. Wie wäre es zum Beispiel mit einem farbigen Button im Menu anstatt einem normalen Menüpunkt, der auf die Spendenseite verweist? Oder der Platzierung einer Call to Action im Footer, dass die Besucher am Ende jeder Seite darauf hingewiesen werden?

Klare Handlungsaufforderung

Verwenden Sie bei den Handlungsaufforderungen am besten den Begriff «Spenden». Bei Begriffen, wie «Beitragen», «Unterstützen» oder «Mithelfen» könnte es dem Besucher nicht sofort klar sein, dass es sich um eine Geld-Spende handelt.

Pop-ups

Pop-ups generieren Aufmerksamkeit. Sie wirken schnell störend, aber gut umgesetzt und so implementiert, dass sie den Webseitenbesuch nicht beeinträchtigen, sind sie ein effektives Mittel, um eine Botschaft an den Betrachter zu übermitteln. Sie können Pop-ups einrichten, die nur auf bestimmten Seiten erscheinen. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Wartezeit, bis das Popup eingeblendet wird. So hat ein Leser ausreichend Zeit, sich erst über Ihre Institution zu informieren.

Machen Sie es dem Besucher möglichst einfach

Die Spendenseite sollte möglichst einfach und übersichtlich gestaltet sein. Das gleiche gilt für den Prozess, mit dem ein Besucher eine Spende einreichen kann. Achten Sie bei Formularen darauf, den Spender nicht mit unnötigen Informationen und zu vielen Feldern abzuschrecken. Beschränken Sie sich auf das, was Sie wirklich brauchen. Sieht der Spender auf den ersten Blick, wie einfach alles aufgebaut ist und welche Infos er erfassen muss, sinkt die Hemmschwelle.

Versenden Sie Newsletter

Newsletter eignen sich nicht nur, um Abonnenten regelmässig auf Spenden aufmerksam zu machen, sondern auch, um Spender auf dem Laufenden zu halten. Indem Sie über den Alltag und Ihre Tätigkeiten berichten, können Sie aufzeigen, für was die aktuellen Spenden verwendet werden und welche Erfolge damit erzielt wurden. Ausserdem eignet sich der Kanal, um auf Veranstaltungen, Spendenaktionen oder Feiertage, wie Jubiläen oder Weihnachten, aufmerksam zu machen.

Posten Sie auf Social Media

Social Media Kanäle eignen sich optimal, um das Vertrauen von Interessenten zu gewinnen, indem regelmässig über die Organisation berichtet wird. Auch hier können Sie auf Veranstaltungen und Feiertage hinweisen. Mit einer passenden Facebook Ads Kampagne sprechen Sie nicht nur Abonnenten an, sondern können auch neue Spender gewinnen. Ein weiterer Vorteil bei Social Media Kanälen besteht darin, dass die Nutzer Ihre Beiträge teilen können und Sie so Ihre Reichweite erhöhen.

Sagen Sie danke und geben Sie den Spendern etwas zurück

Bedanken Sie sich bei Ihren Spendern. Ein persönliches E-Mail oder Telefon zeigt den Spendern, dass ihr Betrag angekommen ist und wie sehr Sie diesen schätzen. Am besten generieren Sie zudem automatisch eine Spendenbestätigung, die der Spender bequem als PDF erhält. Diese kann er ausdrucken und den Steuern beilegen.

Wenn Sie einzelne Projekte umsetzen, wie wäre es mit einer Plakette mit den Namen aller Spendern darauf?

Wichtig ist auch, dass Sie den Unterstützern etwas zurückgeben. Dies muss kein Geschenk sein – es kann schon helfen, wenn Sie zum Beispiel in Ihren Newslettern über den Alltag in Ihrer Organisation berichten und aufzeigen, wie Spendengelder Ihnen helfen. So sorgen Sie dafür, dass Spender sich weiterhin gut mit Ihrer Organisation identifizieren können und Sie motivieren Ihre Unterstützer, weiter zu spenden und sogar weitere Personen zu einer Spende zu bewegen.

Benötigen Sie Hilfe?

Ob bei der Optimierung Ihres Online-Auftritts, der Social Media-Betreuung oder dem Versand des Newsletters –
wir unterstützen Sie gerne, damit Sie in Zukunft mehr Online-Spenden erhalten.