Wie werden Kunden auf Sie aufmerksam?

In 11 Schritten zur eigenen Online Marketing Strategie

Wie werden Kunden auf Sie aufmerksam?
Teil 5: Mit Handlungs-
aufforderungen

Von Aufmerksamkeit zur tatsächlichen Konvertierung

Wenn Sie unseren Beiträgen bisher regelmässig gefolgt sind, wissen Sie bereits, wie Sie die optimale Landing Page aufbauen und wie Sie Google AdWords, Google Display, Facebook Ads und Blogs für Ihr Online Marketing einsetzen. Sie wissen auch, wie Sie die verschiedenen Instrumente und Plattformen dazu nutzen können, um die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe zu gewinnen und so mehr Menschen mit Ihrem Angebot oder Ihrer Botschaft zu erreichen. Was aber entscheidet darüber, ob die damit erreichten Personen auch tatsächlich zu Leads oder gar zu Kunden werden?

Achillesferse oder Erfolgsfaktor?

Es ist die Handlungsaufforderung. Sie ist Achillesferse und gleichzeitig Erfolgsfaktor einer Online Marketing Strategie. Wird sie vollständig vernachlässigt oder nur mit wenig Aufmerksamkeit unüberlegt auf der Landing Page oder Werbeanzeige platziert, resultieren niedrige Konversions- und hohe Absprungraten. Mit etwas Know-How und geschickt umgesetzt hat sie jedoch das Potential, ursprünglich skeptische und unentschlossene Anzeigebetrachter oder Webseitenbesucher zum wertvollen Klick oder Ausfüllen des Formulars zu überzeugen (und so vielleicht langfristig sogar zu loyalen Kunden zu machen).
Dieser Beitrag widmet sich vollständig diesem wichtigen Element Ihrer Online Marketing Strategie.  Hier erfahren Sie, wo sich Handlungsaufforderungen überall verwenden lassen, wie Sie diese richtig einsetzen und so geschickt formulieren, dass Sie damit Ihre Kunden dazu bringen, die entscheidende Handlung auch tatsächlich auszuführen.

Wo? Die Einsatzgebiete einer Handlungsaufforderung

Handlungsaufforderungen oder auf Englisch „Call to Action“ lassen sich vielfältig einsetzen. Unabhängig von Einsatzgebiet und Erscheinungsform gilt stets das gleiche Ziel: Den potentiellen Kunden zu einer sofortigen Reaktion oder Handlung zu provozieren.

Die Landing Page:

In Schritt 4 haben wir Ihnen die Handlungsaufforderung bereits als eines der zentralen Elemente der Landing Page vorgestellt. Ziel der Handlungsaufforderung auf einer Landing Page ist es natürlich, Webseitenbesucher zum nächsten Schritt, dem Kauf des Produktes, Abonnieren des Newsletters oder Download des Freebies zu führen, oder ganz allgemein gesprochen – zur gewünschten Handlung aufzufordern. Dementsprechend muss die Handlungsaufforderung auf einer Landing Page nicht nur gut formuliert und auffällig gestaltet, sondern vor allem auch an der richtigen Stelle platziert werden: Nämlich dort, wo der Kunde sämtliche Argumente und Informationen zum entsprechenden Angebot bereits hat und bereit ist für den nächsten Schritt. Ein gutes Beispiel für die Handlungsaufforderung auf einer Landing Page finden Sie auf www.affenblog.de.

Pop Up Beispiel WeitblickPop Ups:

Um auf den „normalen“ Seiten Ihrer Unternehmenswebsite Besucher zum Handeln aufzufordern, können sogenannte Pop Ups eingesetzt werden. Bestimmt sind Ihnen diese sich plötzlich öffnenden und zu einem Klick oder der Angabe Ihrer E-Mail Adresse auffordernden Fenster beim Surfen bereits begegnet. Richtig eingesetzt eignen sie sich besonders gut, um aus dem Traffic auf Ihrer Webseite tatsächliche Leads zu generieren. Beispielsweise können Sie auf einer Ihrer Produkteunterseiten ein Pop Up mit integriertem Formular schalten, wo sich Interessierte gleich für eine Testversion anmelden oder ein Factsheet mit weiteren Informationen zum Produkt bestellen können.

Beispiel:

Vielleicht ist Ihnen schon mal das Pop Up auf der Weitblick-Homepage für unser Arbeitsbuch „Social Media Strategie“ aufgefallen?

Google AdWords:

Auch in Google AdWords Anzeigen kann eine Handlungsaufforderung genutzt werden, um zum Klick auf die Anzeige und dem Besuch der hinterlegten Webseite zu bewegen. Damit wird einem potentiellen Kunden gleich der nächste Schritt vor Augen geführt.

Beispiel:

Sportlernahrung-Onlinehändler Foodspring versucht mit der Call to Action „Angebot sichern & heute bestellen“ potentielle Interessenten möglichst schnell auf die Webseite zu locken und verweist gleich auch auf den nächsten Schritt: Das Bestellen des gesuchten Produktes.

CTA AdWords Beispiel Foodspring

 CTA Google Display Beispiel ManorGoogle Display Ads:

Ähnlich wie bei Google AdWords geht es auch bei Display Ads darum, mit der Handlungsaufforderung zum Klick zu animieren. Dabei muss klargemacht werden, was den Interessenten nach seinem Klick erwartet und wie er fortfahren soll.

Beispiel:

Auf der Display-Anzeige von Manor wird durch den hervorgehobenen Button schnell klar, wo man klicken soll und dass man nach dem Klick zum Online Shop weitergeleitet wird, wo die Daunenjacke online gekauft werden kann.

Facebook Ads:

Facebook bietet bereits vordefinierte “Call to Action” – Schaltflächen, die zusammen mit der Werbeanzeige geschaltet werden können. Damit kann den mit der Anzeige erreichten Personen klar mitgeteilt werden, was Sie nach dem Lesen oder Betrachten der Anzeige tun sollen („Jetzt einkaufen“, „Jetzt buchen“, „Mehr dazu“, „Registrieren“, „Herunterladen“, „Kontaktiere uns“ …). Zudem besteht die Möglichkeit, die Handlungsaufforderung gleich in das Bild der Anzeige zu integrieren oder mit der Karussellanzeige an den Schluss einer „Bildergeschichte“ zu stellen.

Beispiel:

MINDBODY integriert die Call to Action gleich in das Bild Ihrer Werbeanzeige auf Facebook und fordert so zum Download Ihrer App auf. Und auch Campaign Monitor lockt mit einem farblich hervorgehobenen Button in der Anzeige selbst zum Klicken & Lesen Ihres Email-Guides.

Blog:

Auch ein Blogbeitrag ist ein idealer Ort, um mit einer Handlungsaufforderung die Konvertierung von Interessenten herbeizuführen. Beispielsweise kann ein Steuerberatungsunternehmen im Anschluss an einen Blogbeitrag zum Thema „Steuerabzüge für KMU“ zur Kontaktaufnahme für ein erstes, kostenloses Beratungsgespräch motivieren oder einfach für die Anmeldung zum Newsletter für weitere Tipps und Neuigkeiten rund ums Ausfüllen der Steuererklärung.

Beispiel:

Der offiziellen Blog der Blogging-Spezialisten auf affenblog.de nutzt verschiedene Calls to Action, um mit den eigenen Beiträgen Leser zu wertvollen Handlungen zu motivieren.

Wie? Die Formen der Call to Action

Wie aus den bisherigen Ausführungen ersichtlich wird, ist die Erscheinungsform einer Handlungsaufforderung je nach Einsatzgebiet unterschiedlich. Während die Call to Action bei Google AdWords nur in Textform umgesetzt werden kann, stehen Ihnen auf einer Landing Page alle Möglichkeiten offen. Wichtige Elemente einer Call to Action sind jedoch meistens:

  • Button (zeigt klar an, wo „gehandelt“, also geklickt werden soll)
  • Feld/Formular (vereinfacht die Handlung, in diese Fall die Angabe von zusätzlichen Informationen)
  • Visualisierungen (ansprechende und aufmerksamkeitsgewinnende Grafiken, Bilder oder Videos)
  • Text (Anweisung/Aufforderung zur Handlung, überzeugt, zeigt Handlungskonsequenzen z.B. Produktnutzen und –vorteile, manchmal zusätzlicher Lead Out i.S.v. Zusatzinformationen, was passiert nachdem Button gedrückt oder Feld ausgefüllt wurde oder zusätzliche Qualitäts- & Vertrauensmerkmale).

Und jetzt?

Jetzt sind Sie dran: Bewegen Sie Ihre Kunden zu den gewünschten Handlungen. Mit unseren 5 Empfehlungen für funktionierende Handlungsaufforderungen formulieren Sie ganz einfach geschickte und erfolgsversprechende Handlungsaufforderungen. Die Empfehlungen finden Sie gleich hier zum downloaden.

Bringen Sie Ihre Kunden zum Handeln: Mit unseren 5 Empfehlungen zum Formulieren von erfolgsversprechenden Handlungsaufforderungen.

About the Author:

Julia Baumann ist Marketing-Master-Studentin und Sommer-Praktikantin bei Weitblick

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