Beitragsbild User Journey

In 11 Schritten zur eigenen Online Marketing Strategie

Strategie aufbauen – alles miteinander verbinden.

Wie Sie eine User Journey definieren.

Dürfen wir Sie auf eine Reise mitnehmen?

Um Ihnen eine funktionierende Online Marketing Strategie in ihrer Ganzheit präsentieren zu können, haben wir uns für den Aufbau dieses Beitrags etwas Besonderes überlegt: Wir nehmen Sie mit auf eine beispielhafte „Kundenreise“. Mit der sogenannten User Journey lässt sich der Weg eines potentiellen Kunden vom ersten Kontakt mit Ihrem Angebot / Ihrem Unternehmen bis zur finalen Zielhandlung (meistens der Kauf) abbilden. So erkennen Sie sofort, wie die einzelnen Elemente einer Online Marketing Strategie zusammenspielen und wie Sie mit welchen Instrumenten potentielle Kunden auf Ihrem Weg begleiten und dafür sorgen können, dass diese zur finalen Konvertierung geführt werden.

Start: Wie mache ich auf mich aufmerksam?

Unsere Beispielsreise startet mit Google AdWords. Wie in Schritt 5 erwähnt, eignen sich die Textanzeigen bestens, um die Aufmerksamkeit potentieller Kunden auf sich zu ziehen und diese auf Ihre Landing Page locken. Mit den Anzeigen werden Sie via Suchmaschine sofort gefunden, sobald ein von Ihnen definiertes Keyword in das Suchfeld eingetippt wird. Damit Interessenten und mögliche Kunden aber tatsächlich auf Ihre Anzeige klicken und Sie einen ersten Kontaktpunkt haben, müssen Sie Ihre Keywords geschickt definieren: Wählen Sie Ihre Keywords so, dass Ihre Anzeigen bei handlungsrelevante Suchanfragen erscheinen. Das Keyword „Tablets vergleichen“ ist bspw. näher an der eigentlichen Kaufhandlung als der reine Produktname „Ipad“.

Der erste Kontakt

Klickt der Interessent auf Ihre Anzeige, landet er auf der von Ihnen im Vorhinein eingerichteten Landing Page. Wie in Schritt 4 erwähnt ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Landing Page das die Anzeige auslösende Keyword ebenfalls wieder aufnimmt und so zur ursprünglichen Suchanfrage passt. Findet der Kunde nach dem Klick auf die Anzeige nicht das, wonach er gesucht hat, ist er binnen Sekunden wieder weg und die User Journey ab- bzw. unterbrochen. Allerdings sollte sich Ihre Landing Page nicht nur um das im Keyword beinhaltete Thema drehen. Wie im letzten Beitrag detailliert erklärt braucht jede Landing Page auch eine schlau formulierte und gestaltete Handlungsaufforderung, die den Kunden zu einer ersten wertvollen Handlung führt.

Die erste Handlung

Dabei muss die Handlungsaufforderung nicht zwingend sofort auf den Kauf abzielen. Vielleicht macht es mehr Sinn, dem Interessenten erstmals ein sogenanntes Freebie anzubieten, d.h. ein Geschenk, das ihm einen Mehrwert bietet und das er im Austausch gegen eine Information seinerseits (seine Email Adresse, Telefonnummer, Anschrift etc.) erhält. Der Mehrwert kann dabei vielseitig sein, z.B. zusätzliche Informationen & Tipps über die Anwendung eines bestimmten Produktes, ein praktischer Nutzen im Sinne einer Test- bzw. Demoversion oder aber auch unterhaltsame Geschichten oder Fakten. Je nach Branche und Produkt kann es sinnvoll sein, den Interessenten bereits nach der Angabe der entsprechenden Informationen zu kontaktieren und so bereits den zweiten „Touchpoint“ zu kreieren.

Beispiel:

Unser altbekanntes Treuhand- und Steuerberatungsbüro KMUklug hat eine eigene Landing Page für das Spezial-Angebot „Steuerberatungen für international tätige KMU“.  Auf der Landing Page findet sich nebst Informationen zum Angebot auch der Download „5 Tipps, mit denen Sie als international tätiges KMU Steuern sparen können“. Lädt ein Besucher der Landing Page diese 5 Tipps gegen Angabe seiner Email Adresse und Telefonnummer herunter, wird er am folgenden Tag von KMUklug kontaktiert und zu einem ersten Beratungsgespräch oder Telefonat eingeladen, wo noch individueller auf entsprechende branchenspezifische Fälle eingegangen werden könnte. Im besten Fall konnte sich der Interessent dank des Downloads bereits von der Qualität des Treuhandbüros überzeugen und ist gewillt, einen Termin für das Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Back on Track: Wie Sie potentielle Kunden zurückholen

Denken wir uns nun das Szenario, in dem der Interessent das Freebie gegen Angabe seiner Kontaktdaten downloadet und danach die Landing Page wieder verlässt. Anstatt ihn direkt zu kontaktieren, kann nun auch Remarketing eingesetzt werden. Remarketing ist beispielsweise mit Google Display Ads möglich. Beim weiteren Surfen im Internet wird dem Interessenten immer wieder Ihre Anzeige angezeigt. Die Anzeige muss dabei nahe an die zuvor besuchte Landing Page angelehnt sein und man muss sofort erkennen, dass es sich um dasselbe Produkt oder Thema handelt.
Eine weitere Remarketing-Möglichkeit ist auch der Versand von Newslettern. Je nach verwendetem Newsletter-Tool können Sie Ihre Abonnenten gleich unterschied